3. Hobbyschau der Westlausitz vom 21. - 28.05.2017

Vom 21. - 28. Mai 2017 findet im Barockschloss Rammenau die 3. Hobbyschau der Westlausitz statt. Hier besteht für Hobbykünster wieder die Möglichkeit, ihre Werke der Öffentlichkeit zur präsentieren. Egal ob Zeichnungen, Fotografien, Schnitzereien, Textilarbeiten, Getöpfertes oder Metall- und Schmiedearbeiten - alle Hobbykünstler sind herzlich eingeladen, an der Hobbyschau teilzunehmen.

Anmeldungen können über die Gemeinde Rammenau (Telefon 03594-703406, info@rammenau.de) oder direkt bei Herrn Mangelsdorf (Telefon 03594-715867, udo.mangelsdorf@freenet.de) erfolgen.

4. Energieworkshop in Kleinröhrsdorf

Am 20.02.2017 trafen sie die Energiebeauftragten der Region Westlausitz zu ihrem vierten und vorletzten Energieworkshop in Kleinröhrsdorf. Das Projektteam des Planungsbüros Schubert hatte dabei wieder zahlreiche interessante Themen für die Anwesenden vorbereitet. Die Westlausitzer Energienachrichten umfassten die Nutzung von Serverabwärme für den lokalen Heizungsbedarf, einen Wettbewerb mit dem Ziel in nur 30 Minuten die Strecke von San Francisco nach Los Angeles zurück zu legen und die schwedischen Bemühungen der Etablierung von elektrisch betriebenen LKWs an Oberleitungen auf den Autobahnen des Landes. Neben kurzen Informationen zum aktuell laufenden Schulwettbewerb an sechs Westlausitzer Grundschulen und die Zukunft der derzeit in den Kommunen verwendetet Energiemanagementsoftware folgte der Hauptteil der Veranstaltung. Herr Riffel, Energiebeauftragter der Stadt Großröhrsdorf, stellte in der Kita Kleinröhrsdorf die Grundlagen und verbrauchswertebasierten Einzelheiten des Neubaus dar, bevor sich die Energiebeauftragten gemeinsam den technischen Details der Anlage näherten. Den Abschluss des Workshops bildete die Besichtigung der technischen Ausstattung direkt in der Kita. Herr Zeise, Mitarbeiter der Stadt Großröhrsdorf und ebenfalls Energiebeauftragter, führte durch die Räumlichkeiten der Einrichtung und erklärte Einzelheiten zu Heizung, Lüftung und Beleuchtung. Der fünfte und vorerst letzte Energieworkshop ist für Ende April geplant.

Perspektiven der Elektromobilität in der Westlausitz untersucht

Elektromobilität ist in aller Munde und ein Thema, das die Menschen bewegt. Das haben die knapp 150 Teilnehmer aus der LEADER-Region Westlausitz in einer Umfrage zu einer Masterarbeit an der TU Dresden bewiesen. Thema der Arbeit ist "Elektromobilität - ein Handlungsfeld zukunftsfähiger Entwicklung in ländlichen Räumen? Perspektiven für die LEADER-Region Westlausitz". Auch und gerade in ländlichen Räumen wie der Westlausitz sieht man in der alternativen Antriebsform eine Möglichkeit zur nachhaltigen, lärmarmen und emissionsreduzierten Fortbewegung. "Die meisten Menschen haben sich bereits mit dem Thema „E-Mobilität“ auseinandergesetzt und viele könnten sich auch vorstellen, im Alltag ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, beispielsweise für den täglichen Arbeitsweg, zu nutzen. Hohe Anschaffungskosten, mangelnde Reichweite und unzureichende Ladeinfrastruktur werden jedoch als Hauptgründe genannt, warum sich Elektrofahrzeuge noch nicht besser etablieren konnten.", so Thomas Hoyer, der Student, der die Masterarbeit erstellte.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen, die die Erstellung der Masterarbeit mit ihrer Teilnehmern an der Umfrage unterstützt haben. Inhalte der Masterarbeit, Analysen und Ergebnisse werden in den nächsten Monaten den Westlausitz-Kommunen vorgestellt werden.

10. Sächsischer Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Aktuell läuft der 10. sächsische Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" für den Zeitraum 2017/2018. Es werden wieder Dörfer gesucht, die mit Ideen und Tatkraft ihre Heimat lebenswert gestalten und sich dabei mit anderen Dorfgemeinschaften messen wollen. Im Wettbewerb 2011/2012 konnte sich Rammenau als Sieger durchsetzen und gewann in Folge auch den Bundeswettbewerb sowie eine Goldmedaille für besondere Leistungen im europäischen Wettbewerb.

Teilnahmeberechtigt sind Dörfer als räumlich geschlossene Orte mit bis zu 3.000 Einwohnern. Mehrere Dörfer einer Gemeinde können sich auch getrennt voneinander anmelden.

Anmeldungen zum Dorfwettbewerb können bis zum 05. Mai 2017 bei den Landratsämtern eingereicht werden.

Schulwettbewerb "Erneuerbare Energien" gestartet

Ihr Wissen über erneuerbare Energien testen derzeit die Schüler der dritten Klassen in sechs Grundschulen in der Westlausitz. Mit einem von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH durchgeführten Bildungsmodul wird den Kindern das Thema regenerative Energien nähergebracht. Das erworbene Wissen anwenden können die Schüler in dem anschließenden Test, der auf Basis des SAENA-Bildungsmoduls eigens für das Projekt erstellt wurde. Für alle teilnehmenden Klassen gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen. Die ENSO Energie Sachsen Ost stellt verschiedene Geld- und Sachpreise für den Schulwettbewerb zur Verfügung. Am 06.02.2017 startete der Schulwettbewerb in der Grundschule in Wachau. Bis Ende Mai folgen Schulen in Arnsdorf, Frankenthal, Großharthau, Großröhrsdorf und Pulsnitz. Die Prämierung ist für Juni 2017 vorgesehen. „Wir sind gespannt, wie der Wettbewerb bei den Schülern ankommt. Bei positiver Resonanz können wir uns eine Wiederholung im nächsten Jahr durchaus vorstellen.“, so Patrick Anders und Peter Glumbick vom Regionalmanagement der Westlausitz.

Zeitzeugen gesucht!

Die Oberlausitz hat eine interessante und bewegte industrielle Geschichte. Viele Zeugnisse und Spuren aus den Anfängen und der Blütezeit des Industriezeitalters finden sich in den Städten und Gemeinden der beiden Regionen. Diese Spuren sollen nun ausfindig gemacht werden.

Ziel des Kooperationsprojektes mit der Nachbarregion Bautzener Oberland ist es, gemeinsam eine touristische Route zum Thema „Industriekultur in der Oberlausitz“ zu erarbeiten. An verschiedenen Stationen in den Kommunen soll über die besondere wirtschaftliche Entwicklung der Region informiert werden. So soll die Erinnerung an diese Zeit für die Einwohner und für die Gäste unserer schönen Oberlausitz und insbesondere auch für Kinder und Jugendliche „lebendig“ gemacht werden.

Im Rahmen des Projektes sollen auch Zeitzeugen zu Wort kommen, da deren Erinnerungen maßgeblich zum Gelingen des Projektes beitragen können. Geplant ist es, in diesem Jahr mehrere Treffen durchzuführen, zu denen interessierte Bürger rechtzeitig eingeladen werden.

Egal ob Dorfchronist, Mitglied im Heimatverein oder ehemaliger Arbeiter in einem der großen Werke - es sind alle herzlich eingeladen, sich beim Regionalmanagement zu melden, wenn sie besondere Kenntnisse über die Wirtschaftsgeschichte in der Westlausitz und dem Bautzener Oberland haben. Es werden Informationen zu allen Branchen (Bandweberei/Textilindustrie, Maschinenbau, Nahrungsmittelindustrie, Granitabbau u.a.) gesucht. Interessente können sich bis Ende März beim Regionalmanagement Westlausitz melden (Ansprechpartner Frau Retzmann,daniela.retzmann@pb-schubert.de, Tel. 03528 41961039).

Region Westlausitz startet mit zwei Projektaufrufen ins neue Jahr

Auch im Jahr 2017 stellt die Region Westlausitz über das europäische Programm LEADER wieder Fördergelder für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung. Insgesamt 2 Projektaufrufe starten am 09.01.2017. Bis Ende März bzw. Ende Juni 2017 können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Kommunen Projektvorschläge beim Regionalmanagement einreichen und sich für eine finanzielle Unterstützung ihres Vorhabens aus LEADER-Mitteln bewerben.

Inhalt des ersten Aufrufs, der bis zum 31.03.2017 läuft, sind folgende Maßnahmenbereiche:

A - Soziale Infrastruktur bedarfsgerecht entwickeln - Budget: 450.000 €

B - Technische (regionale) Infrastruktur bedarfsgerecht sicherstellen - Budget: 150.000 €

E - Hochwasserschutz und Gewässerunterhaltung ausbauen - Budget: 50.000 €

G - Naturnahe und ökologische Flächenbewirtschaftung stärken - Budget: 50.000 €

M - Soziokulturelle Infrastruktur für alle Generationen sichern - Budget: 350.000 €

Der zweite Aufruf läuft bis zum 30.06.2017 und umfasst die folgenden Maßnahmenbereiche:

D - Regionale Bildungslandschaft entwickeln - Budget: 30.000 €

H - Regionale Wertschöpfungsketten entwickeln und ausbauen - Budget: 20.000 €

K - Vermarktung regionaler Produkte unterstützen - Budget: 20.000 €

N - Mobilität ermöglichen - Budget: 30.000 €

O - Generationsübergreifende Begegnung schaffen und erhalten - Budget: 40.000 €

P - Zielübergreifende Maßnahmen zur Umsetzung der LES (nur P.2 und P.3) - Budget: 60.000 €

Ausführliche Informationen zu den Projektaufrufen finden sich unter der Rubrik Förderung/Antragstellung. Bei Beratungsbedarf und Fragen zu den aufgerufenen Maßnahmenbereichen steht das Regionalmanagement (Telefon 03528-41961046, regionalmanagement@pb-schubert.de) jederzeit gern zur Verfügung.

Umfrage zum Thema "Elektromobilität in der Westlausitz"

Die Region Westlausitz wird im Rahmen einer Masterarbeit zum Thema „Elektromobilität –Ein Handlungsfeld zukunftsfähiger Entwicklung in ländlichen Räumen?“ untersucht. Thomas Hoyer, Master-Student am Geodätischen Institut der TU Dresden, will dabei das Verhalten, die Akzeptanz und den Bedarf von Elektromobilität in der Westlausitz analysierenund Perspektiven aufzeigen. In diesem Zusammenhang benötigt er die Unterstützung von den Bewohnern der Westlausitz. In einem kurzen Fragebogen sollen Meinungen und Erfahrungen mit dem Thema erfasst werden, die dann in die Masterarbeit einfließen. Der Fragebogen ist bis 19.12.2016 unter https://www.surveymonkey.de/r/3WHWMKJ abrufbar.

Die Beantwortung der Fragen wird etwa 10 Minuten in Anspruch nehmen. Natürlich werden die Daten anonym erfasst und nur für Forschungszwecke an der TU Dresden ohne Rückschluss auf die Person ausgewertet. Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gern direkt an Thomas Hoyer (hoyer91@web.de) wenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

3. Energieworkshop in Großharthau

Am 21.11.2016 trafen sich die Energiebeauftragten der Region Westlausitz zum nunmehr dritten Energieworkshop in Großharthau. Primäres Thema der Veranstaltung war die Elektromobilität. Herr Helbig (Firma Helbig-Energie) und Herr Schneider (ENSO AG) vermittelten den Teilnehmern die Grundlagen zu Möglichkeiten der Elektromobilität für Kommunen, z. B. über Car-Sharing Systeme, sowie die Ergebnisse des Projektes „ENMOVER - Energie im Verbund“, an dem auch die Gemeinde Großharthau beteiligt war. Es folgten kurze Vorträge des Projektteams des Planungsbüros Schubert. In einer Zusammenfassung des „Innovationsworkshops Elektromobilität“ der SAENA wurden innovative Themen des Fahrens mit Stroms erläutert. Im Folgenden wurde im Rahmen der Westlausitzer Energienachrichten das Thema Intelligente Stromnetze genauer vorgestellt. Dazu gehörte die Präsentation eines Pilotprojektes, die Nutzung intelligenter Stromzähler und die Neuerungen im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Im Anschluss folgten Informationen zum aktuellen Stand des für die Westlausitz geplanten Schulwettbewerbes. Den Abschluss des Workshops bildete die Vorstellung einer kurzen Zwischenbilanz der Energiebeauftragten zu durchgeführten Maßnahmen in der aktuellen Heizperiode und geplanten Projekten für das kommende Jahr. Der nächste Workshop ist für Ende Februar 2017 geplant. 

Projekte im Koordinierungskreis ausgewählt

In der Koordinierungskreissitzung am 09.11.2016 in Arnsdorf standen 13 Projekte aus zwei Projektaufrufen zur Bewertung. Insgesamt waren acht Maßnahmenbereiche aufgerufen. Im Ergebnis der Bewertung der Projekte durch die KoKreis-Mitglieder können im Rahmen des aufgerufenen Budgets neun Vorhaben finanziell unterstützt werden. Dies sind im Einzelnen:

Unterziel C - KMU unterstützen
Vorhabensträger: Anja Klinger und Holm Sommer
Vorhaben: Umnutzung Gebäudeteil zu Architekturbüro, Frankenthal (Maßnahme C.2)

Unterziel F - Energien intelligent nutzen
Vorhabensträger: Stadt Großröhrsdorf
Vorhaben: Errichtung einer Radwegbeleuchtung, Kleinröhrsdorf (Maßnahme F.4)

Unterziel I - Regionales Kulturgut und Brauchtum erhalten
Vorhabensträger: Sabine Zimmermann-Törne und Holm Törne
Vorhaben: Modernisierung denkmalgeschütztes Pfarrhaus (EG und 2. OG), Wachau (Maßnahme I.1)

Unterziel J - Touristische Entwicklung unterstützen
Vorhabensträger: Gemeinde Ohorn
Vorhaben: Sanierung und Erneuerung Wanderschutzhütten und Panoramatafeln, Ohorn (Maßnahme J.1)

Vorhabensträger: Stadt Elstra
Vorhaben: Errichtung von Informationstafeln und Erstellung von Marketingmaterial, Elstra (Maßnahme J.2)

Unterziel L - Gebäude in Wert setzen
Vorhabensträger: Ingo Jokisch
Vorhaben: Wiedernutzung denkmalgeschütztes Bauernhaus zu Wohnzwecken, Leppersdorf (Maßnahme L.1)

Vorhabensträger: Anja Klinger und Holm Sommer
Vorhaben: Wiedernutzung Wohnhaus zur Vermietung, Frankenthal (Maßnahme L.1)

Vorhabensträger: Sabine Zimmermann-Törne und Holm Törne
Vorhaben: Modernisierung denkmalgeschütztes Pfarrhaus zu Wohnzwecken (1. OG), Wachau (Maßnahme L.1)

Unterziel P - Zielübergreifende Maßnahmen zur Umsetzung der LES
Vorhabensträger: Grundstücksgemeinschaft Schöne GbR
Vorhaben: Nutzungskonzept Alte Weberei, Großröhrsdorf (Maßnahme P.2)

Für die UnterzieleD - Regionale Bildungslandschaft entwickeln“ und "O - Generationsübergreifende Begegnungen schaffen und erhalten" wurden keine Projekte eingereicht.