Sehenswertes

Eine tolle Figur im Seifersdorfer Tal

In den Kommunen der Region Westlausitz finden sich verschiedenste kulturhistorisch wertvolle Ziele.

Das Barockschloss RAMMENAU – Sachsens schönste Landbarockanlage – wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und dient heute als Veranstaltungsort für Kammerkonzerte, Ausstellungen sowie Bauern- und Kunsthandwerkermärkte. In Rammenau laden außerdem das Alte Gefängnis (mit einer Ausstellung zur Ortsgeschichte) sowie die Alte Schmiede zum Besuch ein.

In der Gemeinde WACHAU befinden sich die Schlösser Seifersdorf und Wachau. Schloss Seifersdorf fungierte lange Zeit als Sitz der Familie des Grafen von Brühl und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Schinkel in seine heutige Form umgebaut. An das Barockschloss Wachau, welches auf einer Insel gelegen ist, schließt sich ein romantischer Schlossgarten an.

Im Ortszentrum von GROSSHARTHAU kann der große Schlosspark mit seinen schönen Statuen und dem Gondelteich sowie das nur 200 m vom Park entfernte, kürzlich sanierte Rittergut besucht werden.

Im ELSTRAer Ortsteil Prietitz liegt die Prietitzer Schanze, ein mittelalterlicher Schutzwall, der im 9. bzw. 10. Jahrhundert durch die damals in der Region ansässigen Milzener erbaut wurde. Ebenfalls sehenswert sind das Prietitzer Schloss sowie der dazugehörige Park mit einigen botanisch wertvollen Bäumen. Mit der „längsten Bank Sachsens“ besitzt der Ortsteil Rehnsdorf eine Kuriosität. Die Bank ist 29,53 Meter lang und aus einem einzigen Fichtenstamm gefertigt.

In PULSNITZ befinden sich der denkmalgeschützte Marktplatz mit achteckigem Marktbrunnen, das Schloss mit Park sowie der Perfert – eine mittelalterliche, bäuerliche Befestigungsanlage.

In den einzelnen Kommunen der Westlausitz sind zahlreiche Heimatmuseen vorzufinden, in denen die historische Entwicklung des jeweiligen Ortes sowie der Region anhand von Exponaten und Dokumenten dargestellt wird.

In BISCHOFSWERDA ist der mittelalterliche Stadtkern mit dem klassizistischen Rathaus und dem Paradiesbrunnen ein Anziehungspunkt für Besucher. Stadtmuseum und Carl-Lohse-Galerie zeigen vorwiegend Exponate zur Stadtgeschichte sowie Werke der Maler Lohse, Muntschick und Kegel.

Landschaft Westlausitz

Die Westlausitz ist durch ihre Landschaft und den damit verbundenen möglichen Aktivitäten (Wandern, Reiten, Radfahren etc.) ein beliebtes Ausflugsziel.

Das Seifersdorfer Tal ist einer der frühesten Landschaftsgärten Deutschlands und gilt auch heute noch als einer der schönsten dieser Art. Vom Aussichtsturm des Schwedensteins (420 m), der auch als Hausberg der Gemeinde Steina gilt, bietet sich dem Besucher ein grandioser 360-Grad-Blick auf die westliche Oberlausitz. Weitere Aussichtspunkte mit Rundblick befinden sich u.a. auf dem Steinberg, dem Krohnenberg und dem Schwarzenberg.

In Bischofswerda ist der kleinste Tierpark Sachsens beheimatet, der 71 verschiedenen Tierarten ein Zuhause bietet. Das Massenei- und das Karswaldbad sowie das Freibad in Bischofswerda sind die bekanntesten Bäder der Region. In Steina am Hausteinsee befindet sich ein Tauchcenter.

Im Winter bildet die Skigebiete in Elstra und Steina mit hervorragend präparierten Pisten sowie gespurten Loipen und einem Ski-Schlepp-Lift (in Elstra) lohnenswerte Ziele für aktive sportliche Betätigung.

Durch den ca. 1.500 ha großen alten Landeswald „Massenei“ im Zentrum der Region Westlausitz führt der Sagenpfad, ein ca. 10 Kilometer langer Rad- und Wanderweg. Drei weitere thematische Radwanderrouten, bringen den Besuchern die Schönheit der Westlausitz nahe.